Corey Harris (* 21. Februar 1969 in Denver, Colorado) ist ein US-amerikanischer Blues und Reggae-Gitarrist, Sänger und Songschreiber.
Als Schüler spielte Harris in einer Rock'n'Roll-Band die Gitarre. In Maine erwarb er einen Abschluss in Anthropologie. Anschließend studierte er in Kamerun afrikanische Sprachen und begeisterte sich für die ursprüngliche afrikanische Musik.
Er arbeitete als Sprachlehrer in Louisiana und machte in seiner Freizeit Musik im nahen New Orleans. 1995 erschien sein erstes Album
Between Midnight and Day, das begeistert aufgenommen wurde.
1998 arbeitete Harris mit Billy Bragg und
Wilco am Album
Mermaid Avenue. 2000 begann er, mit dem Pianisten
Henry Butler zusammenzuarbeiten – Resultat war das Album
Vü Dü Menz.
2003 nahm Harris mit
Bobby Rush, Sam Carr sowie Shardé Thomas, der 12-jährigen Enkelin von
Othar Turner, und der "Rising Star Fife and Drum Band" das Album
Mississippi to Mali auf.
Im Film
Feel Like Going Home (2003) von Martin Scorsese besucht Harris den afrikanischen Musiker
Ali Farka Touré in Mali – der amerikanische Blues trifft seine afrikanischen Wurzeln.